Stichwort

Kunstbetrieb

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Efeu 16.01.2020 […] Der Kunstbetrieb liebt "migrantische" Kunst. Und Künstler mit Migrationshintergrund, die was mit Migration machen oder mit der Kultur ihres Herkunftslandes. Aber das ist genauso diskriminierend, wie sie ganz zu ignorieren, ärgert sich die Kunstwissenschaftlerin Larissa Kikol in der Zeit: "Viele Kuratoren, Jurymitglieder und Veranstalter vertrauen offenbar mehr auf Marktmechanismen und Imagekampagnen […] Vorzeichen der Toleranz und Offenheit zu einer Diskriminierung, die niemand wollen kann. Und der Wunsch nach mehr Diversität führt dazu, dass die Gleichwertigkeit aller Herkünfte und Hautfarben im Kunstbetrieb eher verhindert als befördert wird." Ausstellungsansicht aus "Artists & Agents". Foto: HMKGeorg Imdahl wandert für die FAZ staunend durch die Ausstellung "Artists & Agents. Performancekunst und […]
Efeu 28.12.2019 […] Vor einigen Wochen riefen Stefan Heidenreich und Magnus Resch in der Zeit dazu auf, den Kunstbetrieb zu demokratisieren (Unser Resümee). Es hagelte Kritik von allen Seiten. Im Freitag verteidigen sich die Autoren: Demokratie "lässt sich nicht auf Knopfdruck einführen, sondern nur schrittweise. Wir müssen alte Methoden ausgraben, die von der zwar fortschrittlichen, aber leider auch elitären, marktabhängigen […] Hautfarbe und welchen Vermögens.Wir können von Graswurzel-Kampagnen lernen und von den vielen neuen Verfahren digitaler Kooperation." Nachhaltigkeit gehört nicht unbedingt zu den Prioritäten des Kunstbetriebs, konstatiert Nicola Kuhn im Tagesspiegel und sammelt Ideen zur Verbesserung der Klimabilanz: Ein Großteil der musealen Objekte vertrage etwa Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius. Und:"Einer […]
Efeu 15.07.2019 […] Kunsthaus Bregenz Das Kunsthaus Bregenz widmet dem Bildhauer Thomas Schütte eine Ausstellung, und im Standard erkennt Ivona Jelcic, dass man an Schütte in diesen Jahren nicht vorbeikommt. Nicht im Kunstbetrieb und nicht in der Fußgängerzone der Stadt, wo die Bronzekolosse "Männer im Matsch" aufgestellt wurden: "Es sind monumentale Antihelden, die Schütte in den öffentlichen Raum und ins oberste Geschoß […] zugleich genüsslich konterkarieren. Zwischen ironischer Brechung und zynischem Kommentar ist es bei Schütte oftmals nur ein schmaler Grat - geht es um das von ihm gern gegeißelte 'Showgeschäft' namens Kunstbetrieb, schlägt das Pendel eindeutig in die zweite Richtung aus." Wenn Hasso Plattners solche Leihgaben organisiert, wie für die Ausstellung "Wege des Barock", dann kann selbst SZ-Kritiker Peter Richter […]