Stichwort

Lyrik

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Efeu 07.03.2019 […] hat seinen Status verloren, konstatiert Aisslinger. Hoffnung kommt ausgerechnet aus dem bei Dichtern häufig so wenig beliebten Internet. Digital Natives, haben Forscher festgestellt, wenden sich der Lyrik wieder zu: "Man erkläre sich den Erfolg mit zwei Gründen, sagte ein britischer Buchanalyst. Zum einen seien Gedichte aufgrund ihrer Form ideal, um auf dem Handy gelesen und in sozialen Medien geteilt […] Ausnahme in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts: Kein Geraune, keine Tiefsinns-Huberei. Woran liegt's? "Ich bin ein entheimateter Mensch", erklärt Kunert, "meine Idole waren amerikanische Lyriker wie Edgar Lee Masters oder Carl Sandburg. Die sind meine Heimat, wenn Sie das Wort unbedingt hören wollen, das heute wieder so hoch im Kurs steht. Ich halte aber nicht viel davon. Für einen Schriftsteller […] noch in der DDR verfasst, aber erst jetzt veröffentlicht wurde. Weitere Artikel: Im Comic boomen Künstlerbiografien, schreibt Christian Gasser in der NZZ. Joshua Schößler spricht für die FR mit dem Lyriker Alexandru Bulucz. Für die FAZ begibt sich Wiebke Hüster mit Büchern von unter anderem Roger Deakin und Pauline de Bok in den Wald auf die Pirsch. Besprochen werden unter anderem Tanja Raichs "Jesolo" […]
Efeu 28.01.2019 […] zu halten ist." Um die Lyrik steht es schlecht, sie finde in der Öffentlichkeit - trotz gut gefüllter Poetry-Slams, den Chartserfolgen des sprachlich gewitzten Deutschrap und, wie wir gerne am Rande anmerken wollen, einer gut gefüllten Lyrik-Kolumne beim Perlentaucher - lediglich als "schüchternes Flüstern" statt, attestiert Matthias Fechner von der DFG-Forschungsgruppe "Lyrik in Transition" in der […] der FAZ. Statt Lyrik an den Schulen, wie es derzeit erfolgt, schrittweise abzuwickeln, sollte man sie lieber "aus der lähmenden Umklammerung schulischer Abschlussprüfungen befreien." Weitere Artikel: Für das ZeitMagazin hat Ilka Piepgras die Schriftstellerin Hanya Yanagihara in New York besucht: "Schönheit ist ein Wort, das im Gespräch mit Yanagihara oft fällt, es ist ein Schlüsselbegriff in ihrer Welt […]
Efeu 20.03.2018 […] Wozu Lyrik-Rezensionen schreiben, fragt sich Michael Braun in der NZZ. Bestimmt nicht zum Gelderwerb, denn die Honorare der Zeitungen sind notorisch niedrig, allein mit Akkordarbeit für den Hörfunk erziele man "ein bescheidenes mittleres Einkommen". Warum dann also? "Es hat mit dem eigenen Existieren zu tun, mit dem Versuch, dem Rätsel des eigenen Daseins auf die Spur zu kommen. Beim Lesen von Gedichten […] Gedichten ist man fast immer mit den Fragen nach den letzten Dingen konfrontiert, wir werden unmittelbar und ohne schützende Einleitung in medias res geworfen." Wer Lyrik-Rezensionen schreibt, tue dies, "weil er den Weg von der Schwermut in die Anarchie mitgehen möchte, den einst Günter Eich einschlug." Mit Lesestrategien und deren Auswirkungen auf die Lektüre befasst sich Arno Widmann: In der FR berichtet […]