Stichwort

Medienwandel

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Vollwaschgänge der Erinnerung

Redaktionsblog - Im Ententeich 15.03.2012 […] der Erinnerung gegangen ist und aus dem aller Schmutz der Aktualität rausgerubbelt wurde." Übrigens wundert sich Kämmerlings auch als einziger Zeitungskritiker, dass unsere Jungliteraten auch den Medienwandel nicht zur Kenntnis nehmen: "All diese sich ja nicht erst seit letzter Woche vollziehenden Veränderungen finden ausgerechnet bei Schriftstellern kaum statt, die a) jung und b) qua Medium direkt betroffen […] Von Paul Knittel

Robin Meyer-Lucht

Redaktionsblog - Im Ententeich 22.09.2011 […] ja, und wollte es sein. Es konnte sein, dass er auf einer Podiumsdiskussion konziliant begann, aber am Ende lag bei aller Verbindlichkeit die Wahrheit glasklar auf dem Tisch. Wer genau hat den Medienwandel, der in den alten Medien lange kaum thematisiert wurde, in den letzten zehn Jahren so kritisch und begeistert begleitet? Wir haben uns im Jahr 2002 kennengelernt. Robin war damals noch Assistent […] ersparen wollte. Eine große Rede Mathias Döpfners über die Zukunft des Journalismus würdigte er im Virtualienmarkt zwar – immerhin hatte eines der Alphatiere des deutschen Journalismus mal über den Medienwandel nachgedacht -, um sie dann aber mit seinem intellektuellen Chirurgenbesteck zu zerlegen. Besonders wichtig, war sein Punkt, dass das „Rieplsche Gesetz“ über die Vereinbarkeit von Medien untersc […] nicht versteht. Sie mag die Massenmedien, weil sie dafür Kontrollapparate entwickelt hat.“ Und dann gründete Robin Carta, für zwei drei Jahre das brillanteste Medium der Auseinandersetzung mit dem Medienwandel in Deutschland. Eine Enttäuschung war es allein ökonomisch. Und dass deutsche Medienhäuser einstiegen, um das Portal zu entwickeln – solche Träume muss man in Deutschland vergessen. Hier herrscht […] Von Thierry Chervel

Betonierung des status quo

Redaktionsblog - Im Ententeich 22.06.2011 […] bekommen haben, die auch von all denen bezahlt werden muss, die ihr Angebot gar nicht mehr nutzen, so wollen sich auch die Zeitungen durch gesetzliche Vorschriften und Leitungsschutzrechte vor dem Medienwandel bewahren - auf Kosten der Allgemeinheit. Die Politiker haben natürlich auch nicht auf das Internet gewartet. Sie betrachten die öffentlich-rechtliche Anstalten als Spiegel ihres Glanzes und sagen […] ngen. Mit anderen Worten: Sie sind zu achtzig Prozent der Sendezeit überflüssig. Aber auch die Zeitungen übersehen in ihrer Fixierung auf die Machtverhältnisse der vordigitalen Zeit, wohin der Medienwandel wirklich geht. Ob in Richtung Ipad, ist noch fraglich. Die britische Financial Times, die sich mit der Vermarktung von Inhalten auskennt, hat sich vom Ipad zurückgezogen und bietet stattdessen eine […] Von Thierry Chervel

Warum noch in der Zeitung werben?

Virtualienmarkt 19.03.2008 […] finanzieller Schieflage (mehr hier). Angesichts der schwächeren Konstitution der französischen Zeitungen, die zusätzlich durch Gratistageszeitungen bedrängt werden, lassen sich die Folgen des digitalen Medienwandels dort schneller ablesen als hierzulande. Ausgerechnet der Axel Springer Verlag hat für Giret und Poulet im Sommer letzten Jahres das für Frankreich historische Signal für das Ende der klassischen […] Von Robin Meyer-Lucht

Das Prinzip Search

Virtualienmarkt 26.07.2006 […] seiner lebhaft vorgetragenen und begeistert aufgenommenen Rede zur Verleihung des Axel Springer Preises für junge Journalisten. Der Springer-Chef geht hier in seiner Auseinandersetzung mit dem Medienwandel weiter als andere deutsche Medienkonzernlenker vor ihm. Das Internet ist für ihn "eine spektakuläre Erfolgsgeschichte" und "die größte Umverteilaktion in der jüngeren Geschichte". Er räumt unumwunden […] Einbindung von Lesern als Reporter bei Ohmynews nennt er "vorbildlich". Im Vergleich zu den häufig tief eingegrabenen Vertretern anderer Medienhäuser spricht Döpfner die anstehenden Fragen des Medienwandels offen an. Er liefert damit einen der ganz wenigen medien-reflektierenden Essays in diesem Land aus Verantwortung tragender Hand. Als Rede an die von "kollektiver Angst" geplagte Medienbranche ist […] Von Robin Meyer-Lucht

Eine Portion Schnörkellosigkeit, bitte

Virtualienmarkt 18.06.2004 […] ättern, aufbereitet. Was fehlt, ist das überregionale undifferenzierte Billig-Angebot: der No-Frills-Journalismus. Der Print-Journalismus ist in Bewegung geraden, weil er in der Krise und im Medienwandel weiter ökonomisiert wird. Neben den Anzeigenkunden gewinnen die Leser an Einfluss. Sie werden mächtiger, weil sie immer mehr elektronische Auswahl- und Ausweichmöglichkeiten haben und bei sinkenden […] Von Robin Meyer-Lucht