Stichwort

Rushdie-Affäre

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9punkt 01.10.2018 […] Kenan Malik, der mit "From Fatwa to Jihad" die beste Geschichte der Rushdie-Affäre geschrieben hat, erinnert im Observer an das Erscheinen der "Satanischen Verse" vor dreißig Jahren und zieht eine bittere Bilanz: "Rushdies Kritiker verloren die Schlacht, gewannen aber den Krieg. Die 'Satanischen Verse' werden zwar weiter publiziert. Aber das Argument, dass es moralisch falsch ist, andere Völker und […] und Kulturen zu beleidigen, ist in den drei Jahrzehnten seitdem weithin akzeptiert worden. Die Fatwa wurde in der Tat verinnerlicht. Die Rushdie-Affäre war ein früher Ausdruck der heute sogenannten identitätspolitik. Damals in den Achtzigern gab es noch keine 'muslimische Community'. Briten mit muslimischem Hintergrund, die in den Siebzigern und Achtzigen aufwuchsen, sahen sich als Asiaten oder schwarz […]