Stichwort

Schweiz

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Efeu 10.06.2020 […] Jahren wurde in der Schweiz von den wahlberechtigten Männern die "Überfremdungsinitiative" abgelehnt, die von dem Politiker James Schwarzenbach eingebracht worden war. Wäre sie verabschiedet worden, hätten 300.000 Ausländer die Schweiz verlassen müssen. Die Autorin Melinda Nadj Abonji erinnert sich in einem sehr schönen Text in republik.ch: "Mein Vater kam im März 1969 in die Schweiz. Die Gründe waren […] ligung für mich beantragt.' Hatte er nicht. Die Schwarzarbeit machte meinen Vater zu einer lukrativen Arbeitskraft. 900 Franken, das war sein Lohn, ohne Papiere. Die anderen Metzger im Betrieb - Schweizer - verdienten 2.100 Franken." Weitere Artikel: Sonja Lewandowski schreibt in der taz zum Auftakt des digital stattfindenden Prosanova-Festivals für junge Literatur. Auf der für Jugendliche konzipierten […]
9punkt 11.04.2020 […] Trump-Bashing. Man muss Trump keinesfalls mögen - aber bis die USA bezüglich der COVID-19-Todesfälle pro Kopf gleichauf mit der Schweiz liegt, müssen sie 30.000 Tote haben." Sehr scharf kritisiert Vogt das teure Schweizer Gesundheitssystem, das nicht verhindern konnte, dass die Schweiz heute in Europa die zweithöchste Infektionsrate pro Kopf hat. Die Corona-Krise führt zu Ausschreitungen gegen Ausländer […] Verzögerungen in den ersten Wochen der Epidemie, Fehler der chinesischen Regierung, die weitreichende Konsequenzen hätten." In einem viel retweeteten Artikel für die Mittelländische in der Schweiz lobt dagegen der Schweizer Mediziner Paul Robert Vogt das chinesische Einschreiten gegen Corona und kritisiert das Verhalten Europas: "Politik und Medien spielen hier eine besonders unrühmliche Rolle. Statt sich […]
9punkt 29.10.2018 […] Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg sprach vor einer Woche in Wien zum Thema "Demokratie - wer hat Angst vor dem Volk?" Die NZZ druckt die Rede, in der Muschg die immer wieder als Vorbild gepriesene Schweizer Demokratie aufs Korn nimmt - und das Internet: "Da gibt es nichts, was es nicht gibt, wenn es etwas bringt. Dafür erlaubt die schlaue Technologie nicht mehr, Politiker von Demagogen zu […] unterscheiden oder schiere Narzissten von grandiosen Präsidenten. Ein globaler Unternehmer wie Christoph Blocher kann ungestraft als bodenständiger Eidgenosse auftreten und eine Schweiz vertreten, die ihm passt, ob sie existiert oder nicht. Ein Emoji, das er zum Stimmenfang einsetzt, nennt er 'Gottfried Keller' und lobt seinen 'Martin Salander' - ein Fake, von dem nicht einmal das Gegenteil wahr ist […]
9punkt 05.12.2017 […] Die "No Billag"-Initiative gegen die Rundfunkgebühren in der Schweiz hat zur Zeit eine Zustimmungsrate von über 50 Prozent, berichtet Charlotte Theile in der SZ. Abgestimmt wird im März 2018. Die Schweizer zahlen 450 Franken jährlich, was etwa 390 Euro entspricht. Selbst die rechtspopulistische SVP ist sich allerdings uneins, ob sie die Initiative unterstützen, so Theile. Mit schuld an der Misere: […] Misere: "ein Apparat von Journalisten, die mit einer solch geballten Kritik kaum umgehen können und zunehmend nervös auf die Sendungen verweisen, die einst zur DNA der Schweiz gehören: Die 'Tagesschau'. Die Regionalsendungen, draußen auf dem Land (SRF bi de Lüt). Die Volksmusik." […]
9punkt 15.08.2017 […] Journalist Wolfgang Bok allen Ernstes der Schweiz Baden-Württemberg als neuen Kanton schmackhaft zu machen: "Jene, die den Euro als eine Wertvernichtungswährung fürchten - und das sind im Land der Sparer und Häuslebauer nicht wenige -, verfolgen nicht nur respektvoll, wie stabil sich der Franken hält. Sie haben auch aufmerksam registriert, dass die Schweizer Nationalbank den 1000-Franken-Schein beibehält […] hein abgeschafft wird. Dies gilt vielen als Beleg, dass das Eigentum in der idyllischen Alpenrepublik tatsächlich unantastbar ist. Ökonomisch fühlt man sich im deutschen Südwesten den schaffigen Schweizern ohnehin näher als den ewigen Schuldenmachern in Berlin oder Nordrhein-Westfalen." Politiker reden gern darüber, wie wichtig eine europäische Öffentlichkeit und die kulturellen Beziehungen zwischen […]
9punkt 10.06.2017 […] Waffenscheine oder legen sich Schreckschusspistolen zu. Aufrüstungsbefürworter verweisen gerne auf die Schweiz, wo es viele Waffen und wenig Gewaltverbrechen gibt. Doch der Vergleich ist unzulässig, meint der Kriminalpsychologe Jérôme Endrass im Interview mit tazlerin Steffi Unsleber: "Die Schweizer haben Waffen durch die Armee. Die Waffe ist dort ein Arbeitsinstrument. Man muss regelmäßig schießen gehen […] Ausdruck einer Waffenaffinität. Und das macht etwas mit den Leuten. Das Land ist ein Beispiel dafür, dass friedliche Gesellschaften mit hoher Waffendichte möglich sind. Aber der Schluss: Wenn die Schweizer das können, können wir das auch, der funktioniert nicht. Man kann die Erfahrungen eines Landes nicht auf ein anderes übertragen, nur weil man sich sprachlich und religiös ähnlich ist." […]