Stichwort

Stasi

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Efeu 27.01.2020 […] überleben konnte und die Stasi-Unterwanderung der Szene mitunter sogar eine Bestandsgarantie darstellte: "Das Leben war absurd billig", da "kam man mit einem Konzert über einen Monat. Also konnte man die Musik machen, die man machen wollte." Und eingeschleuste IM-Spitzel "haben durch ihren IM-Status oft erst ermöglicht, dass die Bands überhaupt existieren konnten. Die Stasi hat ja nicht ihre eigenen […] eigenen Leute eingesperrt. Bestes Beispiel dafür ist die DDR-Band Die Firma. Die wurde von IM-Spitzeln gegründet. Der Gag bestand darin, dass "die Firma" eigentlich ein Synonym für 'Stasi' war. Von der Stasi gedeckt, haben die dann staatsfeindliche Texte gesungen." Anlässlich von Nicolas Godins zweitem Soloalbum, das sich konzeptionell um Architektur dreht, schlendert Dirk Peitz für ZeitOnline mit dem ansonsten […]
Efeu 16.01.2020 […] für die FAZ staunend durch die Ausstellung "Artists & Agents. Performancekunst und Geheimdienste" im Hartware Medienkunstverein in Dortmund. "In Künstlerkreisen und der Kunstszene praktizierte die Stasi eine "performative Zensur" und setzte auch die Kunstwelt generell der "vorbeugenden Überwachung" aus", lernt er. Einige Künstler antworteten darauf mit eigenen Aktionen. Anderes hat erst mit der Zeit […] Kunstcharakter angenommen: "Unter einer Plexiglashaube präsentiert Daniel Knorr einige, zu einem Haufen aufgetürmte amorphe Klumpen, die der in Berlin lebende, in Bukarest geborene Künstler vom Leipziger Stasi-Museum erhalten hat: Papiere und Mikrofilme hatten die Geheimdienstler vor der Wiedervereinigung eilends geschreddert, zermahlen, mit Öl und Wasser versetzt, um das Gedächtnis von Akten und Archiv […]
9punkt 13.12.2019 […] Der Befund von Marianne Birthler und Ilko-Sascha Kowalczuk über die Stasi-Tätigkeit von Holger Friedrich mag entlastend oder "wohlwollend" ausgefallen sein, schreiben Christian Meier und Uwe Müller in der Welt, begründen aber ihre Zweifel: "Die Opferakte und die Täterakte beschreiben zwei Seiten einer Person, die aber in dem dort jeweils vermittelten Bild unterschiedlich ausfallen - beide Perspektiven […] Ähnlich sieht das auch Hubertus Knabe, der auf seinem Blog bereits Ende November die Akte "Bernstein" analysierte: Die neue Form des Ablasshandels:Man engagiert sich einen Aufarbeiter, gibt ihm einige #Stasi-Unterlagen und lässt sich dann beschenigen: Alles halb so schlimm. Für echte Transparenz hätte nur gesorgt, wenn #HolgerFriedrich die ges.Akte veröffentlicht hättehttps://t.co/ITU2d2PD3A- Hubertus Knabe […]