Stichwort

Wolkenkratzer

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Magazinrundschau 05.02.2019 […] Die neuen superhohen, superdünnen Wolkenkratzer für Superreiche verändern gerade schlagartig New Yorks Skyline. Oliver Wainwrigt vergleicht den Schub mit anderen Phasen der Architekturgeschichte, in denen technologischer Fortschritt und immenser Wohlstand zu neuen Gebäudetypen führten - als etwa die Römer begannen, mit Beton zu bauen, das viktorianische England mit Stahl und die Amerikaner Aufzüge […] Aufzüge einsetzten: "Diese Wolkenkratzer sind jedoch nicht nur die Folge einer neuen Konstruktionstechnologie und eines globalen Übermaßes an superreichen Käufern, sie sind auch die Folge einer Zonierungspolitik, die Developern erlaubt, ungenutzten Luftraum zu erwerben, seinem eigenen Grundstück zuzuschlagen und ein riesiges Gebilde darauf zu setzen, ohne dass irgendein öffentliches Verfahren dazu stattfindet […]
Efeu 09.01.2019 […] Natalie Griffin de Blois' Union Carbide Building "270 Park Avenue". Foto: official-ly cool / Wikipedia Takes Manhattan / CC Niklas Maak gibt in der FAZ einen Vorgeschmack auf einen "Kampf der Wolkenkratzer" in New York, wo Norman Foster einen 360 Meter hohen Riesen für das Finanzimperium JP Morgan bauen will - und den supereleganten Bau "270 Park" der Architektin Natalie Griffin de Blois abreißen […] nur dann rechtfertigen, wenn man mindestens hundert Meter höher bauen darf. Genau das ist jetzt durch die neuen 'Zoning'-Regelungen für diesen Teil Manhattans möglich; die zweihundert Meter hohen Wolkenkratzer werden bald mickrig aussehen neben dem, was aus dem Boden nahe dem südlichen Central Park schießt." […]
Efeu 30.07.2018 […] Der Wolkenkratzer "Antilia" in Mumbai Roman Hollenstein ist für die NZZ nach Mumbai gereist und begutachtet die dortige Hochhausarchitektur, die die Stadt immer mehr prägt: "Globale Aufmerksamkeit erregte die Hochhausstadt Mumbai aber erst 2010 durch die Turmvilla Antilia, die sich in Cumbala Hill 173 Meter hoch über die vornehme Altamount Road erhebt. Der Privatwolkenkratzer des Multimilliardärs […] Gästewohnungen, einen Ballsaal, ein Hallenbad und hängende Gärten. Zusammen mit dem Kanchanjunga und dem Taj Mahal Tower zählt der aus sozialer Sicht fragwürdige, formal aber gelungene Antilia-Wolkenkratzer zu den interessantesten Hochhäusern von Mumbai." Außerdem: SZ-Autor Till Briegleb besucht die TU in Eindhoven, wo eine Architekturklasse die Zukunft des Betondruckens probt: "Nächstes Jahr soll […]
Efeu 17.06.2016 […] Der Bau von Wolkenkratzern boomt weltweit, erzählt Roman Hollenstein in der NZZ. Wohnungen für Superreiche, aber auch Stadtverdichtung ist das Ziel. Und die neuen Riesen verkörpern keineswegs alle nur architektonischen Phalluskult, meint er: "Heute zählt die Skyline von Santiago de Chile zu den eindrücklichsten Lateinamerikas. Schöner sind nur das Hochhausgebirge von Panama-Stadt und das sich wie ein […] gesichert haben. Hier zeigt sich, dass Skylines nicht nur Gradmesser wirtschaftlicher Prosperität, sondern auch Symbole politischer Veränderung sein können." Außerdem in der NZZ: Der schönste Wolkenkratzer ist für den Eimer, wenn der Lift nicht funktioniert: Helga Rietz würdigt ihn. Gar nichts übrig für Hochhäuser hat der dänische Architekt und Städteplaner Jan Gehl, berichtet Robert Kaltenbrunner […]
Magazinrundschau 05.06.2016 […] über New Yorks neu enstehende Skyline und ihre sozio-kulturelle Symbolik: "Irgendwann löste die schiere Höhe eines Gebäudes die Nachbarschaft als Status-Indikator ab, weil Baubestimmungen den Wolkenkratzer-Bau in neue Zonen vorstoßen ließen, wo etwa das Geld vom Central Park ins Spiel kam, und weil chinesische Kupferminen-Milliardäre und russische Oligarchen sowieso nicht vorhatten, in ihren Wohnungen […] Haus arbeitete, und das Restaurant im Haus nur für die Bewohner da war, sodass Essen gehen nicht unbedingt bedeutete, außer Haus zu gehen. Viele New Yorker, denen die Steuererleichterungen für die Wolkenkratzer-Potentaten gegen den Strich gehen, sehen sich selbst in dem langen Schatten der neuen Türme: Doch ist das nicht ganz fair den Großen gegenüber. Manche mögen ihre schiere Größe fürchten, doch eine […]
Efeu 16.04.2015 […] Die "Reflections"-Türme von Daniel Liebeskind in Singapur. Bild: Büro Daniel Liebeskind Der Wolkenkratzer-Bau boomt weltweit und anders als frühere Bauten zur Machtdemonstration gibt sich das postmoderne Hochhaus heute verspielt und verquirlt, beobachtet Adrian Lobe im Freitag. Und noch etwas hat sich geändert: Zeugten Wohn-Hochhäuser früher von sozialem Elend, bieten sie der zahlungskräftigen Kundschaft […] diese Gebäude einen "Grad von sozialer Interaktion zulässt, der in Singapur zu den Zeiten herrschte, als es noch ein Fischerdorf war. Der aber dennoch dieselbe Zahl von Wohnungen erlaubt wie ein Wolkenkratzer mit Abstandsgrün auf derselben Fläche. Preislich liegen die Wohnungen deshalb auch nur im mittleren Bereich." In der NZZ macht sich Andrea Gnam für die Bauten der Ostmoderne stark, die langsam […]