Stichwort
Franco Zecchin
1 Presseschau-Absatz
Efeu 11.06.2019 […] Die ganze Brutalität der bleiernen Jahre in Palermo, als der Mafiakrieg die Stadt mit Bombenexplosionen, zahlreichen Morden an Politikern, Richtern und Mafiabossen lahm legte, erkennt taz-Kritiker Andreas Rossmann im Centro Internazionale di Fotografia in Palermo, wo derzeit in der Ausstellung "Continente Sicilia" Arbeiten des Magnum-Fotografen Franco Zecchin zu sehen sind, die zwischen 1974 und 1993 entstanden, als Zecchin für die linke Tageszeitung L'Ora unter anderem Tatorte fotografierte: "Zecchin nähert sich ihnen geradezu diskret, mit einem offenen, nüchternen Blick, der harte Kontraste setzt, überraschende Ausschnitte wählt und ungewöhnliche Perspektiven einnimmt, sich Sentimentalität wie Skandalisierung verbietet. (…) Zecchin ist mehr als 'nur' Chronist, immer wieder gelingen ihm Kompositionen von symbolischer Kraft. […]