Vorwort von Arend Lijphart. Das Buch untersucht mit Hilfe der komparativen Methode die Ursachen, Interdependenzen und Effekte politischer Institutionen in den 26 Kantonen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenführung und Verknüpfung der schweizerischen Innenpolitikforschung zu ihren föderalen Gliedstaaten mit neuen Forschungsfragen der vergleichenden Politikwissenschaft im Zuge der Wiederentdeckung politischer Institutionen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.11.2002
Der Rezensent Uwe Wagschal findet Adrian Vatters Studie über die Schweizer Kantone, die sich auf das Standardwerk "Democracies" von Arend Lijphart bezieht, höchst interessant und nennt sie "eine der bemerkenswertesten Studien der letzten Zeit". In dieser Studie kristallisiert sich heraus, so Wagschal, dass es fünf kantonale Demokratietypen gibt, die aber mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen und die, mit einer Ausnahme, auch keine regionalen Besonderheiten aufweisen oder an Sprachgrenzen innerhalb der Schweiz gebunden sind. Die Erklärungs- und Begründungsmodelle, die Vatter bietet, findet der Rezensent größtenteils überzeugend. Als Minus vermerkt Wagschal lediglich, dass Vatter die Problematik der staatstätigen und ökonomischen Effizienz der Kantone nicht ausreichend beleuchtet: "So werden weiterführende Fragen etwa nach den tatsächlichen Kosten der Kleinheit, ? nicht behandelt." Trotzdem bleibt ein großes Lob für das Buch, das sich nach Meinung des Rezensenten auch als Lehrbuch eignet, weil die "politischen Institutionen der 26 Kantone schon fast enzyklopädisch behandelt werden".
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