Die politische Theorie des Humanismus ist seit längerem schon Gegenstand intensiver Diskussionen. Dieses Buch schließt nicht nur an diese Debatten an, sondern präsentiert auch ein neues Verständnis von der Entwicklung humanistischen Denkens. Nach einer Darstellung der historischen Konstellationen städtischer Politik und der ideengeschichtlichen Bedingungen des italienischen Bürgerhumanismus rekonstruiert dieses Buch eine zusammenhängende Reflexionsgeschichte humanistischen Denkens. Anhand der Leitbegriffe von Form, Tugend und Norm wird aufgezeigt, dass sich die Texte solch bedeutender Humanisten wie Francesco Petrarca, Coluccio Salutati, Leonardo Bruni, Leon Battista Alberti und Donato Giannotti lesen lassen als eine Problemgeschichte, in der die Ausgangskonzepte immer weiter präzisiert und zugleich immer weiter ausgehöhlt werden. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts kommt es dann schließlich zu einer Umwendung und Neukonzeptionierung, die nicht nur moderne sozialwissenschaftliche Vorstellungen voraus nimmt, sondern zugleich Ansatzpunkte liefert für eine aktuelle Debatte zur Frage der politischen Tugenden.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…