Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Liebl. Fast zehn Jahre arbeitete Amaryllis Fox in der Terrorismusabwehr der CIA. Hier erinnert sie sich an ihre Einsätze.
Rezensentin Katja Riddersbusch lernt die Langweile des Agentinnenlebens kennen in diesem, wie sie findet, mitreißenden Buch der ehemaligen CIA-Agentin Amaryllis Fox. AgentInnen dürfen in keinem Fall auffallen, erfährt die Kritikerin, die hier sogar nachliest, wie laut und wie regelmäßig der Sex zwischen Fox und ihrem Mann, ebenfalls Agent, auf Anweisung der CIA-Zentrale zu sein hatte. Gebannt folgt sie der Autorin durch Ausbildung und zu Einsätzen, lernt Indizien für Terrorangriffe kennen, begleitet die Agentin nach Asien und in den Nahen Osten und bewundert die "plastische" Erzählweise der Autorin. Das Buch ist kein Thriller, sondern vielmehr die Geschichte einer Entwicklung, in der Fox auch über die Rolle von Frauen als Geheimdienstagentinnen sinniert, informiert die Kritikerin. Apple hat sich die Rechte für eine Serie bereits gesichert, weiß sie.
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