Am 14. Mai 2018 jährt sich die Staatsgründung Israels zum 70. Mal. Ein Land, mit dem wir aufgrund der Historie unverbrüchlich verbunden sind und das doch immer wieder polarisiert. Dieses Buch erzählt seine politische und persönliche Geschichte in kurzen, informativen Episoden. Zu jedem der siebzig "Lebensjahre" dieses komplizierten Staates werden zentrale und prägende, aber auch ungewöhnliche und unbekannte Ereignisse und Personen in Erinnerung gerufen. Ein umfassendes Lesebuch, so überraschend, erstaunlich und spannend wie das Land selbst.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.06.2018
Wolfgang Freund findet in Andrea von Treuenfelds Israel-Buch eine rundum lesenswerte Lektüre, originell und warmherzig, erhaben über Israel-Euphorie wie über die Ernüchterung angesichts von Ellenbogenmoral und Touristennepp. Daran, dass die Autorin es Ernst meint und mit Israel durch dick und dünn geht, hat er keinen Zweifel. Dankbar für die Porträts israelischer Persönlichkeiten, den chronologischen historischen Abriss und die leserfreundliche Sprache vermisst der Rezensent höchstens das ein oder andere prägende Ereignis, das ein oder andere farbigere Porträt.
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