Die Politikerin Rita Süsmuth, die für ihren "eigenen Kopf" bekannt ist, gewährt hier sehr persönliche Einblicke in ihr ereignisreiches und erfahrungssattes Leben. Sie beschreibt ihre Erfahrungen und die Haltungen, die sie motivieren und leiten. Wie Politik wieder den Menschen dient und nicht dem Sachzwang machen die Reflexionen dieser großen politischen Persönlichkeit spürbar.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.08.2007
Wohlwollend betrachtet Rezensent Dirk Klose dieses Plädoyer Rita Süssmuths für einen Neubeginn in allen gesellschaftspolitischen Bereichen. Er sieht in dem Buch Roman Herzogs berühmte Ruck-Rede wieder aufgegriffen und weitergedacht. Den Vorschlägen Süssmuths, für ihn noch immer eine "unbequeme Querdenkerin", kann er einiges abgewinnen, egal ob es um Bildungspolitik, Arbeitsmarktpolitik oder Ausländerpolitik geht. Der Forderung der ehemaligen Politikerin, Politik müsse wieder glaubhaft werden, kann er sich nur anschließen. Der Autorin jedenfalls steht in dieser Hinsicht für Klose ganz weit oben und so attestiert er dem Buch einige Glaubwürdigkeit.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…