Die Politikerin Rita Süsmuth, die für ihren "eigenen Kopf" bekannt ist, gewährt hier sehr persönliche Einblicke in ihr ereignisreiches und erfahrungssattes Leben. Sie beschreibt ihre Erfahrungen und die Haltungen, die sie motivieren und leiten. Wie Politik wieder den Menschen dient und nicht dem Sachzwang machen die Reflexionen dieser großen politischen Persönlichkeit spürbar.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.08.2007
Wohlwollend betrachtet Rezensent Dirk Klose dieses Plädoyer Rita Süssmuths für einen Neubeginn in allen gesellschaftspolitischen Bereichen. Er sieht in dem Buch Roman Herzogs berühmte Ruck-Rede wieder aufgegriffen und weitergedacht. Den Vorschlägen Süssmuths, für ihn noch immer eine "unbequeme Querdenkerin", kann er einiges abgewinnen, egal ob es um Bildungspolitik, Arbeitsmarktpolitik oder Ausländerpolitik geht. Der Forderung der ehemaligen Politikerin, Politik müsse wieder glaubhaft werden, kann er sich nur anschließen. Der Autorin jedenfalls steht in dieser Hinsicht für Klose ganz weit oben und so attestiert er dem Buch einige Glaubwürdigkeit.
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