Flucht vor den Bomben, als Jugendlicher im Krieg, vom ersten Ostermarsch an dabei, in vielen Teilen der Welt für Frieden tätig, Politikwissenschaftler und Friedensforscher Andreas Buro erzählt, wie er zu seiner Lebensaufgabe fand, Frieden zu fördern und Krieg zu überwinden. Ein spannungsreiches Leben zwischen den düsteren Wolken der herrschenden Machtpolitik und dem Einsatz für eine friedlichere Welt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.03.2012
Was die Lektüre dieser Lebenserinnerungen so lohnend macht, weiß der rezensierende Historiker Wigbert Benz: Andreas Buros Weg zum Bürgerrechtler und Kämpfer für Demokratie und Grundrechte ist kein gerader. Buro war Flakhelfer und DDR-Forstmeister, dann Widerständler gegen die Remilitarisierung und schließlich Professor für internationale Politik. Die Verbindung aus Wissenschaft und konkreter friedenspolitischer Arbeit ist es, die Benz als Leser bei der Stange hält. Dazu die anhand von Tagebüchern und Aufzeichnungen vielschichtig, doch nicht weitschweifend, wie der Rezensent feststellt, erzählte Geschichte der Friedensbewegung 1960 bis 1983.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…