Der Rezensent Benedikt Erenz ist überrascht zu erkennen, wie sehr sich nach 1849 Deutschland "jeder echten demokratischen Modernisierung verweigert" habe. In einer Doppelbesprechung begrüßt der Rezensent die separate und sehr umfangreiche Veröffentlichung von "Die Landauer Jakobinerprotokolle 1791-1794" als "einzigartige Dokumente", die geeignet sind, Thesen aus dem gerade neu aufgelegten Buch von dem Historiker Michael Martin "Revolution in der Provinz" zu belegen. Andererseits verhilft Martins Buch auch zu einem besseren Verständnis der Dokumente, meint Erenz und schwelgt in den Schätzen: unter anderem Protokollbüchern des Jakobinerklubs, Faksimile-Schriften des Revolutionsklubs der französischen Garnison, einer zeitgenössischen Chronik des Jahres 1792 und einer deutschen Fassung der Menschenrechte, die eine Liste der Menschenpflichten einschließt.
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