Die Außenbeziehungen der EU sind durch den Lissaboner Vertrag nicht nur institutionell verankert, sondern haben Brüssel auch zu einem Ernst zu nehmenden Akteur auf der internationalen Bühne werden lassen. Gleichzeitig sind, je nach Politikfeld, unterschiedlichste Arrangements von Kompetenzen, Organen und Handlungsformen entstanden, oft überlagert von supranationalem und intergouvernementalem Handeln.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.04.2014
Christian Hillgruber verliert sich leider etwas zu sehr in den Einzelheiten der Europäischen Außenbeziehungen, die ihm dieser von Andreas von Arnauld herausgegebene abschließende zehnte Band der "Enzyklopädie Europarecht" auseinandersetzt. Zweifellos erscheinen dem Rezensenten Umfang und Güte der vorliegenden Gesamtdarstellung zu Europas Außenbeziehungen sowie der Wert der behandelten Akteure, Themenfelder und Rechts- und Handlungsformen. Auch seine Erwartungen an eine systematische Einheitsbildung werden voll erfüllt, wenngleich er einräumt, dass der Schwerpunkt des Bandes auf der EU liegt, europäische Außenbeziehungen jedoch über die EU und ihre Kompetenzen hinausgehen.
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