S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2026
ISBN
9783758700460 Gebunden, 304 Seiten, 24,00
EUR
Klappentext
"Sie hat sich diese Sätze vorher zurechtgelegt. Kurze Sätze mit einfachen Informationen. Es sind keine Informationen, die leicht zu verdauen sind, aber verständlich. Subjekt, Prädikat, Objekt." Eigentlich ist Flo glücklich. Zusammen mit ihrem Freund Matty verbringt sie eine Woche auf einer kleinen griechischen Insel. Das Wasser lockt azurblau, die Nächte schimmern im Mondlicht. Und trotzdem findet Flo keine Ruhe. Denn da ist etwas, das sie Matty nicht sagt. Nicht sagen kann. Als sie der mysteriösen Sofia begegnet und sich von ihr die Karten legen lässt, gerät Flo in einen Strudel aus Erinnerungen, die sie drängen, einen Weg zur Wahrheit zu finden.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 11.03.2026
Kein gutes Haar lässt Rezensentin Lynn Hruschka an Anika Landsteiners neuem Roman. Die Bestsellerautorin erzählt von Matty und Flo, einem Paar, das gemeinsam Urlaub auf einer griechischen Insel macht, wo Flo von geheimnisvollen Träumen geplagt wird. Viel mehr passiert nicht, wobei Flos Schwester, die Astrologin ist, sowie eine Hellseherin auch noch eine gewisse Rolle spielen in diesem mehr und mehr in Beliebigkeit versandenden Buch. Hruschka hat den Eindruck, dass Landsteiner sich die Tipps, die sie in ihren Seminaren zum kreativen Schreiben gibt, etwas zu sehr selbst zu Herzen genommen hat: Das Buch wirkt wie um zufällig ausgewählte Worte herum konstruiert. Zwar verzichtet der Roman auf zu klischeehafte romantische Plots, aber insgesamt scheitert der Versuch, Unterhaltungsliteratur mit Tiefgang anzureichern, schlicht an der Handlungsarmut des Textes meint Hruschka.
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