Mit farbigen Illustrationen von Sumuyya Khader und Abbildungen der Originalwerke. "Black Artists Now!" ist ein Buch über 15 schwarze Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, die einen neuen "Spirit" in die noch überwiegend weiß und männlich dominierte Kunstwelt bringen. Jetzt endlich richtet sich der Blick verstärkt auf sie, jetzt endlich schließt sich eine Lücke in der westlichen Kunstgeschichte. Die Black Artists, die in diesem Buch vorgestellt werden, sind in den verschiedensten Medien tätig und verfolgen neue und vielseitige Ansätze. Neben Stars wie Kara Walker, deren Scherenschnitte weltweit für Aufsehen sorgen, oder Arthur Jafa, der neben seiner Videokunst Clips mit Beyoncé und Kanye West produziert, reicht der Bogen von El Anatsuis monumentalen Installationen aus bunt-schillernden Flaschenverschlüssen über Lynette Yiadom-Boakyes fiktive, rätselhafte Porträtmalerei bis hin zu Tabita Rezaires kybernetischer Medienkunst - sie alle haben einen Anteil daran, dass unser bisheriges Kunstverständnis neu aufgemischt wird. Ann Mbuti erzählt inspirierende Geschichten von zeitgenössischen schwarzen Künstlerinnen und Künstlern (die Jüngste von ihnen Jahrgang 1993, der Älteste Jahrgang 1944), die unsere Perspektive erweitern.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 01.02.2023
Federleicht seien die fünfzehn Porträts, jubelt Rezensent Thorsten Jantschek, und sowieso sei das Buch ein Korrektiv in der vernachlässigten Wahrnehmung schwarzer Künstlerinnen und Künstler. Außerdem schaffe es Ann Mbuti, die Kunst und das Kunstverständnis der Porträtierten so intensiv zu vermitteln, dass der Rezensent das Buch eine "suggestive Kunstverführung" nennt. Er kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus, wenn er zudem die Illustrationen von Sumuyya Kader lobt und Mbutis Geschick, mit persönlichen Erinnerungen oder biografischen Informationen den Kontext zwischen Künstlern und Kunst herzustellen, die frei von jedem überheblichen oder selbstreferenziellem "Kunstslang" seien. Alles zusammen, schreibt Jantschek, bilde eine "ästhetische Klammer" und mache Lust auf einen Nachfolgeband.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…