Aus dem Griechischen von Jorgos Kartakis und Dirk Uwe hansen. In ihren vier bislang veröffentlichten Gedichtbänden erweist Anna Griva sich als Meisterin ganz unterschiedlicher Arten poetischen Sprechens - von autobiografisch geprägten Gedichten über Neuinterpretationen antiker Mythen bis hin zum Sprachexperiment. Die hier vorgelegte Auswahl versucht, Vielfalt und Qualität ihres Werkes einzufangen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.10.2019
Christian Metz gefällt Anna Grivas lyrische Annäherung des Tierischen und des Menschlichen. Das Tier im Mensch kann auch eine Spinne sein, erfährt er. Am spannendsten scheinen ihm die Texte der griechischen Dichterin in der Auswahl von Jorgos Kartakis und Dirk Uwe Hansen, wenn Grivas mythologische Gestalten in Rollengedichten auftreten lässt, die den Brückenschlag in die Gegenwart schaffen. "Gorgonische Schlangenwesen", die vor Behörden Schlange stehen - das ist ein Bild, das Metz sogleich einleuchtet.
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