Brüsseler Bürokratiepaläste, Gurkenkrümmungsverordnungen, Lobbyistenskandale, ein Euro, der zum "Teuro" geworden ist - das sind gängige Assoziationen zur Europäischen Union. Brauchen wir die EU überhaupt?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.11.2011
Ganz besonders schätzt der CSU-Politiker Peter Gaulweiler an dieser Intervention gegen die EU-Kritiker die Einfühlung des Autors in seine Gegner. Bei dem österreichischen Politologen Anton Pelinka geht das sogar so weit, dass er die Mängel des Brüsseler Systems anprangert (und auch belegt), namentlich in Sachen Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Allerdings merkt Gauweiler schnell, wie der Autor mit umso größerer Inbrunst die durch die EU gegebenen Chancen zu Frieden und sozialer Gerechtigkeit hervorhebt. Bei aller Unkompliziertheit dieses Plädoyers im Sprachlichen, hält Gauweiler den ein oder anderen Standpunkt des Autors doch für recht fragwürdig. Einige historische Vergleiche und Referenzmodelle (Indien, USA) gehören dazu sowie Pelinkas Äußerung, die christlichen Wurzeln der EU seien überflüssig.
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