Herausgegeben von Irmela von der Lühe, Axel Schildt und Stefanie Schüler-Springorum. Juden in Deutschland nach 1945: der schwierige Prozess der Remigration.Der Band enthält Beiträge zu Rollen und Wahrnehmungen nach 1945 remigrierter Juden in beiden Teilen Deutschlands sowie zu den Reaktionen in den Mehrheitsgesellschaften.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 27.01.2009
Rolf Wiggershaus schätzt diesen von Irmela von der Lühe und anderen herausgegebenen Band über die Rückkehr von jüdischen Emigranten nach Deutschland, der aus einer Hamburger Tagung 2006 hervorgegangen ist. Den fast zwei Dutzend Beiträgen gelingt es in seinen Augen, die Situation der Rückkehrwilligen, die Schwierigkeiten und Hindernisse, mit denen sie konfrontiert wurden, und die Ablehnung, auf die sie stießen, differenziert darzustellen. Er hebt hervor, dass neben der Rückkehr von Schriftstellern und Intellektuellen auch die von Architekten und Unternehmern beleuchtet wird. Die teilweise exzellenten Beiträge des Band scheinen ihm allesamt sehr instruktiv. Auf "eindringliche und faire Weise" verdeutlichten sie das "Nichtwiedergutzumachende", aber auch das Lehrreiche an der jüdischen Remigration nach 1945".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…