August Friedrich Ferdinand von Kotzebue war der erfolgreichste Dramatiker seiner Zeit. Seine rund 230 Schauspiele wurden europaweit gespielt und unter anderem ins Englische, Französische, Spanische sowie Italienische übersetzt. Komponisten vom Rang eines Beethoven, Schubert und Weber vertonten seine Opernlibretti und schrieben zu seinen Schauspielen Musik. Heute scheint Kotzebues Schaffen weitgehend vergessen. Axel Schröter beleuchtet Leben und Werk dieses bedeutenden Dichters und Schriftstellers der Goethezeit und versucht mittels authentischer zeitgenössischer Quellen und Dokumente Licht in die zunächst so verworren scheinende Vita zu bringen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.05.2011
Den kontroversen Vielschreiber August von Kotzebue möchte Tilman Spreckelsen doch gern näher kennenlernen. Anlass bietet ihm der 250. Geburtstag des Autors, Gelegenheit zur Bekanntschaft gibt ihm die Biografie Axel Schröters, die, wie Spreckelsen weiß, literarische und musikalische Einflüsse auf Kotzebues Bühnenschaffen offenlegt, Fehden nachzeichnet und Quellen zugänglich macht. Gut geworben für diesen Autor, findet der Rezensent, und nimmt sich sogleich Kotzebues autobiografischen Roman "Meine Flucht nach Paris" vor.
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