Aus dem Norwegischen von Christel Hildebrandt. Mit Illustrationen von Volker Fredrich. Espen liebt es, lebenswichtige Dinge herauszufinden. Zum Beispiel wie man als Blinder durch einen Park spaziert oder ob man im Haus seiner Eltern auch im Rollstuhl zurechtkäme? Da lässt er sich lieber von einer Umbaufirma beraten. Auch die Symptome exotischer Krankheiten übt er für alle Fälle ein, sodass der Hausarzt fast verzweifelt. Oder er studiert Großvaters Benimmbuch um sein erstes Date mit Laila-Beate auch ja nicht zu verpatzen. Dass er dabei von einer Katastrophe in die nächste tappt, trägt er wie ein Held. Aber als eines Morgens die Umbaufirma anrückt und fast das ganze Haus zerlegt, kommt Espen richtig in Schwierigkeiten - oder macht ihn das etwa berühmt?
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.10.2003
Iris Mainka hat sich mit diesem Kinderbuch, dass von dem sich stets über alles und nichts seine Gedanken und Sorgen machenden 12-jährigen Espen erzählt, gut amüsiert. Was sich wie eine "Anleitung zum Unglücklichsein" liest, ist eben auch "urkomisch", meint die Rezensentin, die dem norwegischen Autor bescheinigt, stets den richtigen Ton zu treffen. Sie lobt die Gedankenwelt des hypochondrischen Protagonisten als "humorvoll und einfühlsam" dargestellt und ist sich sicher, dass auch Kinder über dieses Buch werden lachen können.
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