Bram Stoker

Dracula

Große kommentierte Ausgabe
Cover: Dracula
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2019
ISBN 9783596705153
Gebunden, 648 Seiten, 78,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Leslie S. Klinger. Aus dem Amerikanischen von Andreas Nohl (Romantext) sowie Andreas Fliedner und Michael Siefener. Die definitive "Dracula"-Ausgabe für das 21. Jahrhundert, kommentiert und illustriert sowie mit einem Vorwort von Neil Gaiman, als aufwändiger Prachtband im Vierfarbdruck. Eine der unheimlichsten und berühmtesten Geschichten der Weltliteratur - von seinem Schloss hoch oben im Gebirge von Transsilvanien fährt der geheimnisvolle Graf Dracula nach London und verbreitet dort Angst und Schrecken. Doch so wie in dieser Ausgabe wurde diese Geschichte noch nie präsentiert: Herausgeber Leslie S. Klinger reist in seinen Anmerkungen durch zweihundert Jahre populärer Kultur. Dabei bringt er die politischen, ökonomischen, feministischen, psychologischen und historischen Fäden ans Licht, die "Dracula" durchziehen. Klingers Entdeckungen werden auch eingefleischte Fans begeistern und lassen den legendären Vampir in einem völlig neuen Licht erscheinen. Dieser Prachtband enthält die Neuübersetzung des Romans von Andreas Nohl sowie fast 300 meist vierfarbige Abbildungen von Originalillustrationen, Titelbildern, Filmplakaten, Originalschauplätzen und vielem mehr. Über 1000 Anmerkungen beleuchten sämtliche Aspekte von Stokers Werk und Zeit.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 02.04.2020

Ziemlich begeistert ist Rezensent Martin Zähringer von diesem 2-kg-schweren, opulenten Werk zum ewigen Dracula. Der Herausgeber Leslie S. Klinger wird sehr gelobt für seine Zusammenstellung von Landkarten und Ethnografien der entscheidenden Schauplätze - von den Karpaten bis London und zurück, für die Ent- und Wiederverzauberung des Wahns vom blutsaugenden Grafen und den der Aufklärung verpflichteten Londoner Gentlemen, die ihn bekämpfen. Besonders begeistert hat den Kritiker die "polymorphe Perspektive", die sich aus der Charakterisierung aller real zugrundeliegenden und fiktiven Gestalten für die Lektüre ergibt. Und am Ende erinnert er uns daran, dass für das Erzählen immer wieder das Böse in seiner Formenvielfalt gebraucht wird - und ein Dracula deshalb nie wirklich tot sein darf.

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