Das amerikanische Sendungsbewusstsein ist ins Zwielicht geraten. Weltweit lassen die Kritiker aufhorchen. Ihre heftigen Attacken gegen Gods own Country, das seine Wertvorstellungen ungefragt anderen Ländern und Kulturen aufdrängt - und sei es militärisch - werden begierig aufgegriffen. Die zentrale These des Autors (er erlebte vier US-Präsidenten und berichtete aus allen 50 US-Staaten): Die von der Bush-Administration festgeschriebene Politik des vorbeugenden, notfalls militärischen Handelns ist tief verankert im Bewusstsein der für den Weltfrieden "unverzichtbaren Nation" - ein Begriff, der von Bill Clintons Außenministerin Madeleine Albright geprägt wurde.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…