"Ästhetik" feiert heute Hochkonjunktur und kursiert als Modewort unserer postmodernen Moderne. Dieses Buch stellt einen historisch-systematischen Versuch dar, anhand typologischer Studien zum Verhältnis der philosophischen Disziplinen Metaphysik, Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik quer durch die Philosophiegeschichte hindurch den Weg der angeblichen Substituierung der Metaphysik durch die Ästhetik zu beleuchten, wobei der Schwerpunkt auf der Beziehung zwischen Ästhetik und Ethik liegt. Welche Konsequenzen zeitigen die Inthronisation der Ästhetik und die Okkupation sämtlicher Lebens- und Wissensbereiche durch das "Ästhetische" für das individualethisch gute Leben und das sozialethisch gerechte Zusammenleben? Dagmar Fenners kritischer Versuch richtet sich explizit nicht an Spezialisten, sondern an alle philosophisch Interessierten, die beständig bestrebt sind, sich selbst und die Welt neu zu entdecken, zu transformieren und gemeinsam mit anderen zu revidieren.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…