"Ästhetik" feiert heute Hochkonjunktur und kursiert als Modewort unserer postmodernen Moderne. Dieses Buch stellt einen historisch-systematischen Versuch dar, anhand typologischer Studien zum Verhältnis der philosophischen Disziplinen Metaphysik, Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik quer durch die Philosophiegeschichte hindurch den Weg der angeblichen Substituierung der Metaphysik durch die Ästhetik zu beleuchten, wobei der Schwerpunkt auf der Beziehung zwischen Ästhetik und Ethik liegt. Welche Konsequenzen zeitigen die Inthronisation der Ästhetik und die Okkupation sämtlicher Lebens- und Wissensbereiche durch das "Ästhetische" für das individualethisch gute Leben und das sozialethisch gerechte Zusammenleben? Dagmar Fenners kritischer Versuch richtet sich explizit nicht an Spezialisten, sondern an alle philosophisch Interessierten, die beständig bestrebt sind, sich selbst und die Welt neu zu entdecken, zu transformieren und gemeinsam mit anderen zu revidieren.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich…