Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 29.04.2000
Karina Lütge ist begeistert von diesem "gattungsübergreifenden" Buch und betont sehr die ihrer Meinung nach bestens gelungene Mischung von Beschreibung und Analyse der Wirkungsästhetik. Hans von Trotha habe mit diesem Buch große Sachkenntnis bewiesen und sei darüber hinaus auch zu bisweilen "ungewohnten Schlüssen" gekommen. Begeistert geht sie in ihrer Rezension auch auf inhaltliche Aspekte ein, indem sie etwa erwähnt, wie sich bei Wilhelm von Humboldt angesichts der Schweizer Alpen das erwartete Schauergefühl so gar nicht einstellen wollte, oder wie eben diesem Gefühl in Englischen Gärten durch die Aufstellung von kleinen Alpenfelsen auf die Sprünge geholfen werden sollte. Lütge betont, dass von Trotha sowohl historische, wie aber auch neue Literatur zur Analyse heran gezogen hat und die "Voraussetzungen, die Techniken (....), die psychologischen Wirkungen und Folgen dieser Wirkungsästhetik" beschrieben habe. Aufgrund seiner kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik müsse so manch eine "Gemeingut gewordene" Ansicht zum Thema neu überprüft werden, meint die Rezensentin.
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