Bei ihrem ersten Treffen entwickelte sich zwischen dem Dalai Lama und dem amerikanischen Psychologen und Emotionsforscher Paul Ekman eine bemerkenswerte Verbindung. Beide versuchen aus unterschiedlicher Warte, das Wesen und die Eigenheiten unseres Gefühlslebens zu ergründen, und sind auf diesem Weg in einen intensiven Dialog über die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Spiritualität, zwischen östlichen und westlichen Denkansätzen eingetreten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.01.2010
Die in über vierzig Stunden Gespräch errungenen Erkenntnisse des Emotionsforschers Paul Ekman und des Dalai Lama in Sachen kognitiver Umstrukturierung zeigen bei Manuela Lenzen schon ihre Wirkung. Aufmerksam, doch ohne realitätsverzerrende emotionale Regung liest sie die "subtile Analyse des emotionalen Erlebens", von Hass, Schuld und Mitgefühl und ihrer Steuerung mittels buddhistischer Meditation, die Ekman um Begriffserläuterungen ergänzt hat. Erstaunt stellt die Rezensentin fest, dass der wissenschaftliche und der buddhistische Ansatz einander nicht widersprechen. Die Meditation, fasst Lenzen zusammen, erweist sich als analytische Phänomenologie und Selbsttherapie mit dem Ziel eines intelligenten, auf Mitgefühl basierenden Umgangs mit Emotionen.
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