Im 6. Jh. hat eine weltweite Naturkatastrophe die Erde erschüttert - rund 18 Monate lang war die Sonne hinter einem Staubschleier verborgen. Die Ursache war vermutlich ein gigantischer Vulkanausbruch. David Keys schildert Auswirkungen und Folgen: Kälte- und Dürreperioden, Sturmfluten, Hungersnöte, Epidemien, Völkerwanderung, gesellschaftliche und politische Veränderungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Keys hat eine starke These - und Rezensent Hartwin Brandt hat eine starke Aversion dagegen. Keys versuche in deterministischer Weise quasi die ganze Weltgeschichte aus einer Naturkatastrophe im Jahre 535 ableiten - ein Vulkanausbruch in Asien soll an allem schuld gewesen sein. Gerade Keys vermeintlich wissenschaftliche Argumentation stimmt den Rezensenten verdächtig: Er zitiere ohne Quellenangabe, berufe sich auf mündliche Aussagen von Naturforschern - da könne man ihm die behauptete Beweiskraft seiner Ausführungen kaum abnehmen. Brandt weist Keys auch Fehler nach - etwa, dass er eine Pestepidemie im alten Athen nicht gekannt zu haben scheint. Am absurdesten findet Brandt Keys` Ausblick, in dem er für die nächste Zeit eine weitere Katastrophe dieser Art voraussagt.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…