Im 6. Jh. hat eine weltweite Naturkatastrophe die Erde erschüttert - rund 18 Monate lang war die Sonne hinter einem Staubschleier verborgen. Die Ursache war vermutlich ein gigantischer Vulkanausbruch. David Keys schildert Auswirkungen und Folgen: Kälte- und Dürreperioden, Sturmfluten, Hungersnöte, Epidemien, Völkerwanderung, gesellschaftliche und politische Veränderungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Keys hat eine starke These - und Rezensent Hartwin Brandt hat eine starke Aversion dagegen. Keys versuche in deterministischer Weise quasi die ganze Weltgeschichte aus einer Naturkatastrophe im Jahre 535 ableiten - ein Vulkanausbruch in Asien soll an allem schuld gewesen sein. Gerade Keys vermeintlich wissenschaftliche Argumentation stimmt den Rezensenten verdächtig: Er zitiere ohne Quellenangabe, berufe sich auf mündliche Aussagen von Naturforschern - da könne man ihm die behauptete Beweiskraft seiner Ausführungen kaum abnehmen. Brandt weist Keys auch Fehler nach - etwa, dass er eine Pestepidemie im alten Athen nicht gekannt zu haben scheint. Am absurdesten findet Brandt Keys` Ausblick, in dem er für die nächste Zeit eine weitere Katastrophe dieser Art voraussagt.
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