David Mouchtar Samorai

Fremd in der Fremde

Vom Morgenland ins Abendland
Cover: Fremd in der Fremde
Books on demand, Norderstedt 2025
ISBN 9783819241758
Gebunden, 260 Seiten, 29,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von C. Gehre und H. Wündrich. Mit Zeichnungen von Heinz Hauser. Arabischer Jude, Israeli, Brite und Deutscher, in Bagdad als Kind verfolgt, überall fremd, nur im Theater zu Hause: Der Schauspiel- und Opernregisseur David Mouchtar Samorei erzählt seine ungewöhnliche Lebens- und Theaterreise in 60 Briefen an seine Enkel- und alle Zeitgenossen Ein Jude aus dem Irak, ein Kosmopolit der Regie, ein Träumer in vier Sprachen, ein Fremder unter Fremden, dessen Heimat das Theater ist. Dieses Buch ist das Memoir eines engagierten und vielfach ausgezeichneten Künstlers. Er spielte und inszenierte in drei Ländern, u.a. am Habima Theater Tel Aviv, in London und Berlin. Sein Blick richtet sich auf Privates und Politisches, Leben und Kunst, Fakten und Fantasien. 

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.05.2026

Der Titel von David Mouchtar Samorais Buch ist ziemlich passend, findet Rezensent Andreas Rossmann, schließlich hat der Theatermacher einen bewegten Lebensweg hinter sich. Er ist als Angehöriger der jüdischen Minderheit in Bagdad geboren, als Kind vor dem grassierenden Antisemitismus und den Pogromen wie fast alle irakischen Juden nach Israel geflohen und nach Stationen in Großbritannien nach Deutschland gekommen, erfahren wir. Das Buch ist in Form von Briefen an die Enkel formuliert, was dem ganzen einen gut lesbaren episodischen Anstrich verpasst, wie Rossmann betont, er liest von der Magie seiner Kindheit, aber auch von Antisemitismus im Theaterbetrieb und Samorais Liebe für das "Theaterwunderland" Deutschland. Der Kritiker hätte zwar ein gründlicheres Lektorat gutgeheißen, liest aber trotzdem gerne von dem aufregenden Leben des Autors.

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