Wieviel Bruch, wieviel Kontinuität haben Erster Weltkrieg und Revolution wirklich bedeutet? Mit Blick auf den Wandel der politischen Parteien vom Kaiserreich zur Weimarer Republik untersuchen die Beiträge auf der Grundlage neuer und teilweise noch unabgeschlossener empirischer Forschungen, die hier überwiegend zum erstenmal vorgelegt wurden, die Entwicklung der Führungsschichten (Eliten) in den Parteien, im Staat und in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.04.2000
Wolfgang Elz erinnert daran, dass - aller aktuellen Affären zum Trotz - Parteien für eine Demokratie notwendig sind. Dass zeigt auch der hier vorgestellte Sammelband, der, so Elz, deutlich macht, dass die Weimarer Republik nicht zuletzt an der "diffamierenden Attacke gegen den Parteienstaat" zerbrach. Die Leitfrage der Autoren sei, ob das Ende des Ersten Weltkriegs für die Parteien einen ähnlichen Umbruch gebracht habe wie für den Rest der Gesellschaft. Der Band ist das Ergebnis einer Tagung, weshalb er Elz auch an einen "Flickenteppich" erinnert. Nach einem "resümierbaren Fazit" sucht man vergebens, stellt der Rezensent fest. Am besten informiert werde man noch über die Sozialdemokratie, über deren Abgeordnete es "systematisch gesammelte Daten" gibt.
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