Arbeitslos für Fortgeschrittene ist ein Bericht über Erfahrungen mit dem deutschen Amtsschimmel aus der "Eulenspiegelperspektive". Er bietet Einblick in bürokratische Strukturen, die dem Ernst der Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht ansatzweiseRechnung tragen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.02.2004
Der Rezensent mit dem schönen Kürzel "flow" hat dieses Buch, in dem Dörthe Kaiser Tagebuch über ihre Arbeitslosigkeit führt, mit einigem Vergnügen gelesen. In der kurzen Kritik lobt "flow" die "bissig-humorigen" Schilderungen und hat sich augenscheinlich bei den "witzigen bis galligen" Beschreibungen des verstaubten Amtsgebaren gut amüsiert. Veraltet sei das Buch trotz der jüngsten Arbeitsamtsreformen keineswegs, betont der Rezensent, denn durch dieses Buch würde die "Notwendigkeit", die eine Reformierung des Arbeitsamts dringlich gemacht habe, noch einmal sehr eindringlich vor Augen geführt.
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