Herausgegeben, aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort von Steffen Popp. Die amerikanische Lyrikerin Elizabeth Bishop ist hierzulande noch wenig bekannt. Sie war eine ruhelose Seele: Ohne Eltern aufgewachsen, reiste sie von Neuschottland nach Florida, und von dort weiter nach Brasilien. Die einzige Heimat, die sie fand, war die Sprache. In den Bilderwelten ihrer Gedichte finden sich traumhafte Eisberge und fantastische Landkarten, aber auch Unkraut, das sich in einem Herzen einnistet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.03.2019
Nico Bleutge freut sich über die von Steffen Popp herausgegebene und übersetzte Auswahl mit Gedichten von Elizabeth Bishop. Die Dichterin ist so erstmals anders als über die veröffentlichten kleineren Sammlungen auf Deutsch zu entdecken, weiß Bleutge, der an Bishops Texten das Formbewusstsein und die Sinnlichkeit schätzt. Die Leseausgabe überzeugt Bleutge nicht zuletzt mit ihrer motivischen Komposition, hilfreichen Anmerkungen und einem klugen Nachwort. Popps Übersetzungen scheinen den Texten laut Rezensent dadurch gerecht zu werden, dass sie mal den Ton, mal die Bildlichkeit, mal den Reim hervorheben und das Original so kongenial verwandeln.
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