Europa ist ein Lernprozess. Dies gilt für interne Konflikte wie die Verfassungsfrage; das gilt erst recht für den Umgang mit europäischen Krisenregionen. Permanent stehen die frozen conflicts - die "eingefrorenen" Konflikte wie im Kosovo oder in Bosnien - auf der Tagesordnung. Doch warum geht die EU mit diesen so leichtfertig um? Weshalb schafft sie keine Ordnung im europäischen Haus? Wieso entwickelt sie nicht Instrumente des Krisenmanagements, ganz zu schweigen von einer gemeinsamen Außenpolitik? Falls die Europäer weiterhin versagen, wird es noch mehr Krisenherde und noch schärfere Konflikte geben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.11.2007
Lobend äußert sich Christian Jostmann über Erhard Buseks Plädoyer für ein besseres europäisches Krisenmanagement. Er würdigt den Autor, der seit 2002 Chef des Stabilitätspaktes für Südosteuropa ist, als Kenner der Materie. Dessen Forderung einer eigenständigen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik auf Augenhöhe der USA scheint ihm durchaus plausibel. Dabei begrüßt er vor allem, dass Busek nicht nur die Schwächen von gegenwärtigen militärischen und zivilen Einsätzen der EU analysiert, sondern auch konstruktive Verbesserungsvorschläge macht.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…