Eva Gesine Baur erzählt von Freuds Leben in Wien. Sie sucht die Orte auf, die für Freud bedeutsam waren, und durchwandert die Stadt auf seinen Spuren. Dann führt der Weg hinaus in die Heurigenidylle von Pötzleinsdorf, zu den eleganten Künstlerwohnhäusern an der Hohen Warte, zur Sternwarte der Universität in der Türkenschanzstraße, auf den Alten Israelitischen Friedhof und hinauf zur Himmelstraße, von wo der Blick sich weit öffnet auf jene Stadt, die Freud als sterbenskranker Greis in letzter Minute verlassen mußte, um nicht in die Fänge der Nationalsozialisten zu geraten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.07.2008
In einer sehr kurzen Kritik weist Helmut Mayer auf Freuds sehr wienerisches (das heißt grantelndes) Verhältnis zu Wien hin, von dem die Autorin seiner Auskunft nach mit Sinn fürs Biografische und Anekdotische erzählt. Als nützlich wertet er das Adressenverzeichnis, das das Buch auch als Reiseführer durch Wien geeignet mache.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.06.2008
Freud hat Wien nicht unbedingt geliebt, aber fast achtzig Jahre dort gewohnt. Darum begrüßt Christian Jostmann in einer sehr kurzen Kritik dieses kundige Buch, das seiner Auskunft nach ins Reisegepäck jedes Wien-Reisenden gehört und diesen von Freuds Kindheitsvierteln bis zu seinen Arbeitsorten führt.
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