Aus dem Englischen von Andrea Ott. Dennis Barlow, junger Dichter und Drehbuchautor a.D., wartet in Hollywood noch auf seinen Durchbruch, als er sich in die Leichenkosmetikerin Aimée Thanatogenos verliebt. Eine der großen Satiren der Weltliteratur in Neuübersetzung. Waugh nimmt nicht nur die Filmbranche aufs Korn, sondern auch das Geschäft mit dem Tod und die kulturelle Unbedarftheit Amerikas.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.12.2015
Rezensent Christopher Schmidt ist sehr glücklich mit Andrea Otts neuer Übersetzung von Evelyn Waughs 1948 erschienener herrlich böser, anglo-amerikanischer Liebesgeschichte "Tod in Hollywood". Endlich ist das "Florett der Satire" so scharf wie im englischsprachigen Original, schwärmt der Kritiker, der sich einmal mehr bestens mit Waughs Zynismus und seiner ätzende Ironie amüsiert. Und so liest er vergnügt wie boshaft, grotesk und pointenreich Waugh hier seine ganze Abscheu gegenüber Hollywood niederschreibt, aber auch seine britische Heimat mit viel Spott bedenkt.
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