37 Blätter mit zahlreichen Farbillustrationen. Eine Reise zum Mond und zurück - und gleichzeitig eine bezaubernde Liebesgeschichte. Das Geschenkbuch für Mondsüchtige, Schlafwandler und andere Verliebte. Acht Zeilen eines unbekannten Berliner Dichters werden von Kindern auch heute noch gern als Abzählvers benutzt. F. K. Waechter hat sie kongenial weiterentwickelt - und eine rührend-schöne Liebesgeschichte in Bildern daraus gemacht.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 17.11.2005
Eine kleine Philosophie über das Runde in Mond, Mensch und Klops entdeckt Elisabeth von Thadden in Friedrich Karl Waechters letztem Werk vor seinem Tod, "Vollmond". Indem er die "grandios einfachen" und heiteren Gedichte von Matthias Claudius und eines unbekannten Berliner Dichters zur liebenswürdigen Geschichte über des "Klopshelden Mondfahrt" formt, entlarvt er, wie "unrund Mensch und Menschenwerk sein können". Von Thadden beobachtet staunend, wie Waechter das Klopsgedicht fortreimt, "bis es schlussendlich zu sich selbst kommt, bis es sich rundet." Als Moral der "Waechterschen Kunst" wird vermutlich nicht nur die Rezensentin erkennen müssen, dass der "Mensch da irgendwie reingeschlittert ist". Was bleibt da noch zu sagen, als "Wir spinnen Lufgespinste / Und suchen viele Künste / Und kommen weiter von dem Ziel."
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…