Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.12.2006
Der Rezensent Karl-Markus Gauss findet, dass Francisco Tanzer, geboren als Franz Tänzer in Österreich, ein spannendes Leben hatte und in seiner Autobiografie entsprechend interessant darüber berichtet. Er flüchtete mit einem kubanischen Visum vor den Nazis in die USA und war dort im Laufe seines Leben so einiges: Barpianist ebenso wie Trabrennfahrer und Offizier. Weitgehend von der Öffentlichkeit abgeschirmt, schreib er zudem Gedichte, die seither von bedeutenden Komponisten vertont wurden, und einen unvollendeten Roman. In den Augen des Rezensenten war es auf jeden Fall ein Glücksfall für die österreichische Literatur, dass Tanzer als alter Mann die Publizistin Daniela Strigl kennen lernte, die sich seither um die Aufarbeitung seines Werkes kümmert.
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