Wie vermag der Mensch, der sich nach Sinn und Geborgenheit sehnt, mit dem Ende der großen Sinngeschichten von Religion und Metaphysik fertig zu werden? Kann der Mensch heute und in Zukunft frei von Sinn leben? Wetz zeigt Auswege aus der Sinnkrise der Moderne auf. Dabei verfällt er weder den Götzen unserer gottverlassenen Zeit noch dem Nihilismus.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.11.2000
Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist der Kern unzähliger philosophischer Debatten, und heute in unserer sinn entleerten Zeit stellt sie sich für viele in Form von existentieller Bedrohung. So löst die doch als einfach gestrickt zu bezeichnende Art eines Philosophieprofessors aus Schwäbisch-Gmünd , sich diesem Thema zu nähern, in der NZZ auch leichtes Erstaunen aus. In dem Buch "Die Kunst der Resignation" von Franz Josef Wetz findet "upj." unter der Parole "Ohne Sinn - und trotzdem glücklich" die Empfehlung, sich in die eigene Unzulänglichkeit und Bedeutungslosigkeit zu schicken. Wem dies gelinge, "dem lache vielleicht das Glück der gekonnten Resignation". "Lebensdienliche Anleitungen", so der Kritiker des Buches, dürften die Leser jedoch nicht erwarten.
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