Am 7. März 2002 wäre Heinz Rühmann 100 Jahre alt geworden. Fred Sellin berichtet über die Höhen und Tiefen im Leben des Schauspielers, und er lässt Weggefährten und Kollegen Rühmanns zu Wort kommen. Das Buch schildert unterhaltsam und mit vielen neuen Details die Karriere des Künstlers - und erzählt zugleich ein Kapitel der Zeit- und Kulturgeschichte
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.12.2001
Fritz Göttler bespricht drei Biografien Heinz Rühmanns, die kurz vor dessen hundertstem Geburtstag herausgekommen sind: "Heinz Rühmann 1902-1994 "von Görtz und Sarkowicz, "Ein guter Freund" von Thorsten Körner und "Ich brech' die Herzen" von Fred Sellin. Eine vernichtende Kritik übt Göttler an der Biografie Sellins: "ein eher übellauniges Beispiel investigativen Journalismus'." Sellin tue nichts, als eine Liste von Charakterschwächen aufzustellen, mit der er Rühmann als Drückeberger und als Beispiel des deutschen Spießers darstelle, wobei ihm am Ende seines Buches immerhin selbst aufzufallen scheine, dass er es ein wenig übertrieben habe. Letztlich sei diese Biografie schlicht "ermüdend" und trage rein gar nichts dazu bei, die Person Rühmann ein wenig zu erhellen, so der Rezensent.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 04.10.2001
Bei allem "Wenn und Aber" ist der Rezensent Harald Martenstein offenbar ein Fan von Heinz Rühmann, dem Mann, den alle zu mögen schienen. Zu seinem 100. Geburtstag am 7. März 2002 sind drei Biografien erschienen: "Ein guter Freund" von Torsten Körner ,"Heinz Rühmann 1902-1994" von Görtz/Sarkowicz.und "Ich brech' die Herzen" von Fred Sellin. Das Buch des Verfassers Fred Sellin zeichnet für den Rezensenten ein recht gutes Bild des Menschen Heinz Rühmann. Laut Martenstein erzähle Sellin "schwungvoll" und habe vor allem eine Reihe bisher unbekannter Fotos aufgestöbert.
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