Herausgegeben von Michele Ferrari. Mit Beiträgen von Jean P. Bodmer, Manfred Fuhrmann, Kurt Wanner und anderen. 30 schwarz-weiß Abbildungen. Ein Universitätsgründer, der selber keine Universität besucht hatte, ein ausgewiesener Klassischer Philologe, der sich für die zeitgenössische italienische Literatur stark machte, ein Zürcher Pfarrer, der keine Zürcher Theologen mochte: Johann Caspar von Orelli war zeitlebens kein Konformist. Die Beiträge dieses Sammelbandes behandeln Orellis weitgefächerte Interessen und werfen ein neues Licht auf diese bedeutende Persönlichkeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.01.2001
Wenn Rezensent "upj" über diesen Band erfreut ist, ist er seiner Gefühle jedenfalls Herr. Höchst verhalten nur klingt in der Besprechung eine Genugtuung an angesichts der späten Erinnerung an den "streitbaren Philologen und Zürcher Universitätsgründer" Johann Caspar von Orelli und der Ehrerweisung gegenüber einem Nonkonformisten seiner Zeit. Eben dieses, so "upj", leiste der aus Anlass des 150. Todestages des einstmals berühmten Zürchers erschienene Tagungsband. Wenn das nicht erfreulich ist.
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