Paul Ziemiak und Georg Milde reisen quer durch Deutschland - in einer Zeit voller Herausforderungen. Was sich ohnehin schon im Umbruch befand, wird durch die Corona-Pandemie nochmals beschleunigt. Der Politiker und der Publizist fügen die Erlebnisse ihrer Reise zu einem Deutschlandbild in bewegten Zeiten zusammen. Dazu sprechen sie mit Vordenkern der aktuellen Transformation und nachdenklichen Köpfen, Mutigen und Verängstigten. Sie treffen auf Unternehmer und Hartz-IV-Empfänger, Umweltaktivisten und LKW-Fahrer, Atheisten und Seelsorger, Impfskeptiker und Virusexperten. Und sie finden neue Antworten auf die Frage, wie der Zusammenhalt angesichts der großen Veränderungen und der wachsenden Vielfalt erhalten bleiben kann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.04.2021
Was soll dieses "anders" sein, ein Wort, mit dem ja auch der Grüne Robert Habeck sein Buch geschmückt hat, fragt sich Robert Probst in seiner Besprechung. Es geht um die gesellschaftliche und technologische Transformation hin zur Nachhaltigkeit, so weit sind sich der CDUler Ziemiak und der Grüne Habeck einig, findet der Kritiker. Ihm hat dieses eher schmale Buch gefallen, auch weil Ziemiak mit dem Politologen Georg Milde durch Deutschland gefahren ist, der sich publizistisch schon auf internationaler Ebene mit der Thematik befasst hat und weil hier Projekte und Unternehmen auf kommunaler Ebene zu Wort kommen. Eine Stärke ist, dass auch politische Gegner frei von der Leber weg zur Sprache kommen, dann aber wird es zur Schwäche, wenn es kaum Diskussionen gibt und politische Lösungsvorschläge eher zu kurz kommen findet der wohlmeinende Kritiker.
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