Mit 50 Abbildungen. Mit Texten von Eugen Gomringer und Cornelius Schnauber.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.08.2002
Ganz angetan ist Bruno Steiger von dem Fotoband, der den Dichter Eugen Gomringer in seinem Haus in Wurlitz zeigt. Georg Pöhlein hat den heute 77-jährigen Vertreter der konkreten Poesie auf seinem ehemaligen Landgasthof abgelichtet, den er seit 20 Jahren bewohnt. Etwas "Asketisches" geht von den Fotos aus, findet Steiger, eine "suggestive Abgeklärtheit", dem Werk des Dichters gar nicht unähnlich. Eine der "schönen Überraschungen" des Bandes sind für ihn dann auch die beigefügten Gedichte Gomringers, unter ihnen auch einige unbekanntere, "vergleichsweise konventionelle" Texte. Ebenso Gefallen finden ein "kenntnis- wie anekdotenreicher" Einführungstext von Cornelius Schnauber sowie eine "nur leise nostalgische Notiz" von Gomringer selbst, die den Band vervollständigen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…