"was ich mit diesem band, dem dritten der gesamtausgabe, vorlege, ist ein teil meiner texte und reden zur konkreten kunst und ihr naheliegenden gestaltungsaufgaben. der umfang mag anzeigen, dass ich mich mit der kunst der konkreten mehr auseinandersetze als mit der poesie der konkreten. dies wiederum ist ein hinweis darauf, dass die konkrete poesie, wie allgemein bekannt, ihre bezeichnung der kunst entliehen hat, die ihr mit ihren `vorbildern` um jahre voranging. in meinem fall war die begegnung mit der konkreten kunst im jahre 1944 bestimmend für eine neuorientierung von form und funktion sprachlicher kunst..."
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.12.2000
Einen kurzen und wohlwollenden Hinweis gibt Felix Philipp Ingold auf dieses Buch. Er schildert Gomringer als einen "unaufgeregten" Vertreter der konkreten Kunst und Poesie, eine Einsicht, die man hier in Texten aus vier Jahrzehnten vertiefen könne. Kritisch merkt Ingold an, dass diese Ausgabe nicht auf einen im Sankt Galler Erker-Verlag vorliegenden Band verweist, der einen Großteil der hier vorliegenden Texte bereits 1988 präsentierte.
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