Aus dem Bulgarischen von Ines Sebesta. Ein ironisch-liebevoller Roman, von der Sehnsucht getrieben, die Ursprünglichkeit wiederzufinden, gibt uns Anlass, über den Unsinn großer Hunde und den Sinn des Todes, die Schönheit der Berge und der Pomakenjungfern oder gar über das tragische Verschwinden von Dorfkneipen zu grübeln.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.08.2007
Auch wenn Georgi Danailov hierzulande kaum bekannt sei, unterrichtet uns Rezensent Uwe Stolzmann, genieße er in Bulgarien hohes Ansehen. Stolzmanns Beschreibungen lassen darauf schließen, dass es sich um ein sehr persönliches Werk handelt - insofern scheint einem der Autor durchaus näher zu kommen -, aber vielleicht nicht um Danailovs Bestes. Der Autor blickt darin auf die Zeit zurück, in der er endlich aus der Sofioter Plattenhölle in die bukolische Idylle des kleinen Dorfes Kovacevica entkam, von wo aus er die Wende 1989 mitbekam - zunächst als Befreiung, dann als Katastrophe, wie Stolzmann ausführt. Nicht ohne Sympathie schreibt der Rezensent über dieses Buch, doch bezeichnet er es letzten Endes als einen nostalgischen Bericht, in dem sich - mal poetisch dicht, mal geschwätzig - ebenso "Bauernschnurren und Kalendergeschichten" finden wie "feinsinnige Porträts und deftige Dialoge".
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