Bis 1918 waren die Soldaten wie auch die Bevölkerung des Deutschen Kaiserreichs noch überzeugt, dass ihr Sieg im Ersten Weltkrieg unmittelbar bevorstehe. Doch mit der Schlacht bei Amiens wendete sich das Blatt, nicht zuletzt weil aufseiten der Alliierten erstmals zahlreiche Panzer zum Einsatz kamen. Deutschland musste im Herbst 1918 kapitulieren, während sich im Hintergrund die Novemberrevolution zusammenbraute. In der sogenannten "Dolchstoßlegende" wurde die militärische Niederlage später auf die politische Unruhe im Land zurückgeführt. Warum es sich dabei um einen Mythos handelt und welche Umstände wirklich zum Scheitern des Kaiserreichs führten, erhellt dieses Buch.
Rezensent Sven Felix Kellerhoff freut sich, dass mit diesem Buch nun der erste Band der neuen Reihe "Kriege der Moderne" von Gerhard P. Groß vorliegt. Schätzt der Kritiker den Militärhistoriker doch als versierten Kenner der Operationen zwischen 1914 und 1918, wie er versichert. Anschaulich kann ihm der Autor sämtliche Umstände um die Dolchstoßlegende vor Augen führen, insbesondere mit Blick auf die Planungen des Generalquartiermeisters Erich Ludendorff. Weshalb die genau kalkulierte Operation scheiterte, versteht der Kritiker nach der Lektüre.
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