Grete Weil, eine der bedeutendsten literarischen Zeitzeuginnen im deutschsprachigen Raum, die in ihren Romanen und Erzählungen immer wieder von neuem versucht hat, das Grauen des Zweiten Weltkriegs fassbar zu machen, schrieb bereits vor dem Krieg. In diesem Band wird zum ersten Mal die einzige aus jener Zeit erhaltene Erzählung "Erlebnis einer Reise" (1932) veröffentlicht: ein wichtiges eigenständiges Dokument aus den literarischen Anfängen der damals jungen Autorin.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…