Martin Seel läßt sich durch die Thesen Abels nicht überzeugen. Der Autor habe zwar manch "originelle Antwort" und "elegante Lösung" zu bieten, erreiche dies jedoch nur mit eigenwilligen Verkürzungen zentraler Begriffe. So liege mit dem Text zwar ein "kompetentes Referat gegenwärtiger Diskussionen" vor, doch habe er kaum eine "überraschende Einsicht" zu bieten. In seinem Bemühen um eine "Universalantwort" auf alle Fragen, verhindere der Autor schon im voraus "umstürzende Antworten". Denn, so der Rezensent, "das Abenteuer der Philosophie fängt richtig erst an, wo der Schlüssel verloren geht", und den glaube Abel bedauerlicherweise mit seinen Thesen gefunden zu haben.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…