Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.08.2002
Karl Jaspers, seit seiner "Allgemeinen Psychopathologie" von 1913 eine der bedeutendsten Autoritäten der deutschen Psychiatrie und Psychologie, war alles andere als ein Freund der Psychoanalyse. Mit jeder Auflage des Werks wurde seine Kritik schärfer. Matthias Bormuth verfolgt die Spur der Auseinandersetzung mit Freud in Jaspers' Werk und zeigt, wie er Kierkegaard und Nietzsche gegen ihn ausspielt. Zugleich versucht er aufzuzeigen, wie die Ablehnung der Psychoanalyse mit einer Orientierung in Richtung Max Webers einhergeht. Die Studie basiert auch auf einer Analyse des Nachlasses von Jaspers, die Notiz (Autor: upj) verzichtet auf jede Wertung.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…